Berufungsmonstranz

 

 

1926 - Das Ende des Ersten Weltkrieges liegt erst wenige Jahre zurück. Die Folgen dieser großen Katastrophe sind auch für die Kirche nachhaltig. Die Not an geistlichem Leben allgemein und der Rückgang an Priesterberufungen prägte die Zeit.


Eine Gruppe engagierter und mutiger Frauen um Prinzessin Maria Immaculata von Sachsen will dieser Lage mit Taten begegnen. In Freiburg begründen sie vor genau 90 Jahren eine Initiative, die den Auftrag Jesu "Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden." (Mt 9,38) im Gebet mit Leben erfüllt, die zudem Priesteramtskandidaten finanziell unterstützt und sich für die Förderung eines Klimas einsetzt, in dem man sich über Berufungen freut.

 

Das 90-jährige Bestehen der Gebetsgemeinschaft um geistliche Berufungen fordert uns heraus. Die Not unserer Tage scheint sogar noch größer als zur damaligen Zeit, als die couragierten Frauen um Prinzessin Maria Immaculata den Anstoß gaben, zu einer geistlichen Erneuerung von Kirche und Gesellschaft beizutragen.

 

Durch das Gebet den Glauben zu fördern und Berufungen zum geistlichen Dienst  zu wecken, ist gerade heute eine drängende Aufgabe.
In den USA z.B. gibt es Initiativen, diese Anliegen in der Anbetung vor den Herrn zu tragen. Sie haben dort schon wesentlich zu einer Erneuerung des Glaubens und der Kirche vor Ort beigetragen.
Wir in der Berufungspastoral wollen diese Idee aufgreifen und mit einem eigenen Akzent versehen.

Der Oberkircher Künstler Michael Huber wurde mit der Gestaltung einer „Berufungsmonstranz“ beauftragt, die als Zeichen der inneren Verbundenheit im Gebet um Berufungen dienen soll. Sie kann von allen, die um geistliche Berufe beten, zum günstigen Preis von ca. 500,- EUR erworben werden.  Sie ist bewusst aus einfachem, aber wertigem Material hergestellt: Der Künstler hat sich für Holz entschieden – ein Rohstoff, der uns im täglichen Leben nahe ist und im Sinne von Papst Franziskus Bescheidenheit  ausstrahlt. In der Wahl des Materials wird deutlich, dass wir mit dem, was wir sind und haben, vor Gott treten dürfen. Die Feuerzungen stehen für das Wirken des Hl. Geistes; zugleich erinnern sie auch an den brennenden Dornbusch und die Anwesenheit Gottes in unserer Welt. Die Gestaltung der Monstranz greift das Logo der Gebetsgemeinschaft auf. Zudem verdeutlicht die Monstranz, dass das Gebet um geistliche Berufungen ein Anliegen der ganzen Kirche (in Deutschland) ist und dass wir an vielen Orten vereint darum beten.

 

Die Monstranz kann auch in einer Ausfertigung als Ostensorium in Farbe erworben werden (siehe Bild links). Dies bietet sich vor allem dort an, wo das Gebet von Laien getragen wird.


Das Ostensorium kann im Tabernakel aufbewahrt werden und ermöglicht so gerade dort eine eucharistische Frömmigkeit, wo nicht mehr regelmäßig die Hl. Messe gefeiert werden kann.


Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre Diözesanstelle Berufe der Kirche oder schicken Sie eine Mail an info@berufung.org.